Anselm Kiefer

Verfügbare Werke

  • Anselm Kiefer »Noch Nicht [Not yet] « 1974-1975

    Gouache on paper
    24 x 32 cm/ 9.5 x 12.6 in. [h x w]

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  • Anselm Kiefer »Untitled« 2014

    Silber-Emulsion, Michtechnik auf Photographie
    91 x 141 x 10 cm [H x B x T]

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  • Anselm Kiefer Noch Nicht [Not yet], 1974-1975

Anselm Kiefer wurde kurz vor Kriegsende 1945 in Donaueschingen geboren.
Von 1971 bis 1992 lebte und arbeitete er in Buchen im Odenwald.
Seit 1993 lebt er in Frankreich und arbeitet in seinen Ateliers in Barjac (Gard) und in Paris.

Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften und Romanistik widmete Anselm Kiefer sich ausschließlich der Malerei. Er studierte zunächst an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Freiburg im Breisgau bei Peter Dreher, anschließend an der Kunstakademie in Karlruhe bei Horst Antes und stand in künstlerischem Austausch mit Joseph Beuys.

Sein Werk wurzelt in einer Frage von großer Bedeutung: Wie kann man nach dem Holocaust als Künstler arbeiten und dennoch in der deutschen Tradition stehen?
Diese existentielle Erinnerungsarbeit erweiterte Kiefer zu einer spirituellen Suche, die sich auf die großen Mythen und die kabbalistische Mystik erstreckt. Dabei kombiniert er in seiner Arbeit Malerei, Fotografie, Buch und Skulptur.

Kiefers Werke sind weltweit in den bedeutendsten Museen und Privatsammlungen vertreten. Im Oktober 2007 wurden drei seiner Arbeiten (das Gemälde Athanor, sowie die Skulpturen Danaë und Hortus conclusus) in die Sammlung des Louvre übernommen.
Im selben Jahr präsentierte das Pariser Grand Palais eine Einzelausstellung mit Werken von Kiefer, eine Hommage an die Dichter Paul Celan, Ingeborg Bachmann und Ferdinand Céline.

Anlässlich Ihres 20-jährigen Bestehens beauftragte die Pariser Opéra Bastille Kiefer 2009 mit der künstlerischen Leitung einer Inszenierung unter dem Titel Am Anfang.
1999 wurde Anselm Kiefer in Tokyo der renommierte Praemium Imperiale verliehen. 2008 erhielt er den Friedenspreis des deutschen Buchhandels und 2010 wurde er zum Professor an das Collège de France in Paris berufen.
2011 erhielt er die Leo Baeck Medaille für besondere Verdienste um die deutsch-jüdische Aussöhnung .
Die Royal Academy of Arts in London widmete Anselm Kiefer 2014 eine umfassende Retrospektive und 2015/2016 präsentierten das Pariser Centre Pompidou und die Bibliotheque Nationale de France Übersichtsausstellungen seines Werkes von 1969 bis heute.

Photograph by Summer Taylor